Autogenes Training – Entspannung durch Autosuggestion

Stress, Hektik und ständige Anspannung kennzeichnen den Alltag in der modernen Welt. Unsicherheit und Leistungsdruck beeinflussen den gesamten Organismus und können krank machen. Das Autogene Training ist eine Möglichkeit, mit den Belastungen des Arbeitsalltags besser fertig zu werden.

Sicherlich gibt es wirksame Medikamente gegen die Auswirkungen von andauernden Anforderungen und Stress. Die sprichwörtliche These, nach der Vorbeugen besser ist als Heilen, hat aber noch immer Gültigkeit.


Beeinflussung von Körper und Seele durch Autosuggestion

Autogenes Training ist keine Therapie oder eine Methode der Psychotherapie. Es kann aber als begleitende und unterstützende Maßnahme einer Therapie eingesetzt werden. Autogenes Training kann als eine Form der Selbsthypnose bezeichnet werden. Man kann auf diese Weise versuchen, das vegetative Nervensystem positiv zu beeinflussen. Diese Nerven regulieren Kreislauf, Blutdruck und Atmung, sind für die Steuerung des Stoffwechsels und der Wärme- und Wasserregulierung zuständig. Das System arbeitet selbständig und kann normalerweise nicht willentlich beeinflusst werden. Durch die Übungen des Autogenen Trainings kann der tägliche Stress abgebaut werden, der auf Organe und Muskeln wirkt und die Gesundheit massiv beeinträchtigen kann.